{"type":"rich","html":"<div style=\"width: 640; height: 426; font-family: sans-serif,arial,freesans;\" ><div id=\"shared_container_262979573\" class=\"shared_container\"><div id=\"shared_header_262979573\" class=\"shared_header\"><a href=\"https:\/\/hub.hubzilla.hu\/channel\/hamiller\"><img src=\"https:\/\/hub.hubzilla.hu\/photo\/profile\/s\/27\" alt=\"Hamiller Hubzilla\" height=\"32\" width=\"32\" loading=\"lazy\" \/><\/a><span><a href=\"https:\/\/hub.hubzilla.hu\/channel\/hamiller\">Hamiller Hubzilla<\/a>  wrote the following  <a href=\"https:\/\/hub.hubzilla.hu\/item\/df74900f-874c-42f2-bd33-d848c7b24d39\">post <\/a><span class=\"autotime\" title=\"2025-12-21T12:21:00+01:00\">Sun, 21 Dec 2025 12:21:00 +0100<\/span><\/span><\/div><div id=\"reshared-content-262979573\" class=\"reshared-content\"><strong>Netzwerkeffekte als Netzwerkmacht<\/strong><br \/>Beim Web2.0 zeigte sich ein sehr starker Netzwerkeffekt, bei dem erfolgreiche Dienste, wenn sie \u00fcber offene Schnittstellen verf\u00fcgten, stark beg\u00fcnstigt wurden. Der Effekt zeigte sich z.b. darin, dass Drittanbieter Features f\u00fcr den Diensteanbieter entwickelten, f\u00fcr die dieser selbst keine Zeit hatte.<br \/><br \/>Der Gesamtnutzen eines digitalen \u00d6kosystems ergibt sich somit aus der Kombination der digitalen, vermittelnden Plattform und einer gro\u00dfen Menge an Partnern, die zum gegenseitigen Nutzen am Digitalen \u00d6kosystem teilnehmen und durch ihre Interaktionen \u00fcber die Plattform zu Netzwerkeffekten f\u00fchren. Das sorgt daf\u00fcr, dass Menschen einerseits einen starken Anreiz haben, sich gro\u00dfen Netzwerken anzuschlie\u00dfen und bindet andererseits Menschen langfristig an Plattformen (\u00bbLock-in-Effekt\u00ab). Diese Netzwerkmacht ist eine Art soziale Gravitation, die Netzwerke erfolgreich macht und sie als Entit\u00e4ten zusammenh\u00e4lt.<br \/><br \/>Dieser Effekt macht die einmal auf einer Plattform angesiedelten Nutzer zu einer fast beliebig steuerbaren Masse, was eine stabile Machtkonzentration an der Spitze erlaubt. In einer fr\u00fchen Wachstumsphase ist eine Plattform stark auf Zuspruch der Nutzer und Gesch\u00e4ftskunden angewiesen, weswegen sie versucht einen m\u00f6glichst sp\u00fcrbaren Mehrwert zu bieten. Doch sobald die Wachstumsphase vorbei ist und die Nutzer durch den LockIn-Effekt sowieso an die Plattform gebunden sind, werden sie zugunsten der Aktion\u00e4re immer st\u00e4rker ausgebeutet. Seit dem Aufstieg der Plattformen als neues Mittel sozialer Organisation hat beispielsweise Facebook den \u201eSocial Graph\u201c, Google den \u201eInterest Graph\u201c, Amazon den \u201eConsumption Graph\u201c und Tiktok den \u201eEntertainment Graph\u201c unter ihre Kontrolle gebracht.<br \/><br \/>Insgesamt entsteht dadurch ein gro\u00dfer Anreiz f\u00fcr den \u00d6kosysteminitiator, das Digitale \u00d6kosystem wachsen zu lassen und erfolgreich zu machen und somit von steigenden Netzwerkeffekten zu profitieren.<\/div><\/div><br \/><\/div>","width":640,"height":426}