Anlässlich der groooßen An- bzw. Verkündigung des revolutionären, einzigartigen, neuen und höchst offfffizielllllen "Share to Mastodon Buttons" bin ich über eine echt tolle Möglichkeit gestolpert, einen "Share to FEDIVERSE Button" auf den eigenen Seiten einzubauen...
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Anlässlich der
groooßen An- bzw. Verkündigung des revolutionären, einzigartigen, neuen und höchst offfffizielllllen "Share to Mastodon Buttons" bin ich über eine echt tolle Möglichkeit gestolpert, einen "Share to
FEDIVERSE Button" auf den eigenen Seiten einzubauen. Ich bin im ersten Teil "
Teile im Fediverse?" nur auf share2fedi eingegangen und hatte nicht nach Alternativen geschaut.
Share2fedi hat ja einen "Nachteil" (was man so "Nachteil" nennen mag)... man greift auf eine fremde Ressource zu. Der Code gibt zwar keinerlei Hinweise auf irgendeine Datenverarbeitung durch den Betreiber her, und man kann den Dienst ja auch selbst hosten (der Code steht als Open Source auf github unter der AGPL3-Lizenz zur Verfügung). Selbst hosten... also einen Dienste-Service auf dem Server installieren... schon was umständlich und mit der Notwendigkeit, einen Reverse Proxy zu nutzen.
Aber es gibt da eine echte Alternative, die wesentlich leichtgewichtiger daherkommt: Fediverse Sharing Button von Stefan BohacekUm diesen "Button" einzubauen, braucht man nur ein Snippet in die eigene Seite einfügen... und schon ist er betriebsbereit.
Im Repo zu diesem Button liegt das Snippet zum Kopieren vor. In diesem Fall wird zwar auch auf externe Ressourcen zugegriffen, der Klick auf den Button nimmt aber keinen Umweg über einen fremden Dienst, wie es bei share2fedi der Fall ist. Die eine externe Ressource sind Grafiken mit den Logos verschiedener Fediverse-Dienste (mit denen der Button funktioniert). Bei dem Button ist es nämlich so, dass nach dem Eingeben der URL des genutzten Fediverse-Dienstes das Logo der Fediverse-Software automatisch auf dem Button angezeigt wird. Und es wird auf den fediverse-info Server zugegriffen, die node-info Daten zu den Servern zu bekommen, ohne die eigentlichen Instanzen mit Anfragen zu belasten. Es wird also nirgendwo etwas gespeichert und es fließen auch keine Daten zu dubiosen Diensten ab.
Also... gespeichert wird schon etwas (kann man aber abstellen): die eingegebene URL der Instanz und die Bezeichnung der darauf laufenden Fediverse-Software.
Das allerdings wird nicht irgendwo gespeichert, sondern beim Nutzer selbst lokal im localStorage-Speicher. Und man kann es auch verhindern, wenn man unbedingt jedes Mal wieder neu die Domain des Fediverse-Dienstes eingeben möchte.
Das Snippet, das auf der Webseite des Projekts zur Verfügung steht, nutzt die Ressourcen (die Icon-Dateien, eine Javascript-Bibliothek und eine CSS-Datei), die der Entwickler auf seinem eigenen Server zur Verfügung stellt. Man kann diese Dateien aber auch auf dem eigenen Server ablegen und von dort aus verwenden.
Dafür lädt man das Verzeichnis
fediverse-share-button/icons samt enthaltener Grafiken, sowie die Dateien
script.min.js und
styles.min.css in ein Verzeichnis auf dem eigenen Server (das Verzeichnis muss öffentlich zugreifbar sein, damit der Button auch bei jedem funktioniert) und ändert die Referenzen im Snippet auf die eigene URL.
Der Button funktioniert aktuell mit Diaspora, Firefish, Friendica, Glitch-soc, Hometown, Hubzilla, Lemmy (aktuelle Versionen), Mastodon, Misskey und Sharkey. Also mit etlichen Diensten des Fediverse... ist ja auch ein Fediverse-Share-Knopf und kein Du-sollst-keine-anderen-Götter-haben-neben-Mastodon-Button. Der funktioniert dann auch bei Besuchern unserer Webseite, die keinen Mastodon-Account haben, aber sehr wohl einen bei den anderen unterstützten Diensten.
Ich persönlich würde IMMER diesen Button empfehlen, anstatt eine sehr große Zahl Fediversenutzer durch einen einseitigen Button auszugrenzen.
