Was so war... #10

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Langer Zeitraum, viel Geschreibsel, wenig Fleisch auf den Rippen, viel hohle Phrasen... so lassen sich die letzten Wochen gut beschreiben...
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@Die Dampfdruck-Presse

Mich wundert ja wie der VdeH mal wieder irgendwelche Zollfunde auf seiner Homepage runterbetet und Pressestelle vom Zoll spielt. Dabei gibt es keinerlei relevante Medienplacements vom VdeH selbst. Was der VdeH da auf seiner Homepage schreibt wird zwar von der Gegenseite beobachtet wie das die Händlerverbände umgekehrt auch tun. Aber erfolgreiche Medienarbeit sieht anders aus.

Ich hab für die Sammlung noch ein Interview von Pipeline Mönchengladbach für deine Sammlung entdeckt.  Das Interview finde ich an sich ganz gut, weil Pipeline noch zu den unabhängigen Händlern gehört. Das von Vampire Vape ist eher so lala, weil die Meldung international durch die Welt ging, dass Flavour Warehouse Ltd./ Trulo GmbH von JTI aufgekauft wurde. Das Arbeitsloswerden wird da auf wenig Empathie stoßen, weil es bei einem Tabakkonzern allein im Ermessen seiner Mischkalkulation liegt, ob er weiter Offline Filialen betreibt oder nicht und ganz gewiss nicht daran wegen paar Stoffverboten insolvent zu gehen.  

https://archive.ph/tATsL

Beim Thema BVRA hab ich das hier schon lange gesehen. Wenn es ein Verband der Gegenseite weiß, dann wissen es alle. Ist genauso bei den Händlerverbänden und dem BVRA. Nichts Außergewöhnliches. Soll sagen die haben sich schon lange verbrannt. Die Veröffentlichung ist zwar von November 2024, ereignet hat sich das aber in 2023 und das bedeutet sie sind da schon längst für Zusammenarbeit verbrannt gewesen und werden als Ansprechpartner nicht akzeptiert. Das war ursprünglich mal das Ziel vom BVRA. Der Verbandsvorstand hat sich durch die Aktion schon ein Denkmal als Attrappe der Branche errichtet.  Leider kommt jetzt auch noch die von dir erwähnte fragwürdige Aktion hinzu. Schlimmer kann es kaum noch werden.  

Verbindungen zwischen Interessengruppen und Geldflüssen werden von der Tabakindustrie konsequent verschleiert. Als Beispiel dafür nennt das Papier die Philip-Morris-Stiftung „Foundation for a Smoke-free World“ (FSFW). Mit Millionenbeträgen von PMI ausgestattet, finanzierte sie unter vielen anderen Organisationen die Londoner „Knowledge Action Change“ (KAC), die wiederum Vernetzungs-Events wie das „Global Forum on Nicotine“ ausrichtet. Wie uns bekannt ist, nahmen daran bisher auch Mitglieder deutscher E-Zigaretten-Verbände teil und bekamen vom Veranstalter dafür Flug- plus Hotelkosten erstattet.

2023 änderte die FSFW ihren Namen in „Global Action to End Smoking“ (GAES). Sie erklärte sich völlig unabhängig von PMI, erhielt aber einen dreistelligen Millionenbetrag vom Tabakriesen, der ihre Aktivitäten noch auf Jahre sichern dürfte. Ziel der Änderung ist, den ruinierten Ruf der FSFW hinter sich zu lassen und ein besseres Renommee aufzubauen. Viele Detailinformationen über tabakaffine Organisationen und Personen hat die University of Bath auf ihrer Website tobacco tactics gesammelt.  


https://pro-rauchfrei.de/2024/11/13/grundsaetze-gegen-die-einflussnahme-der-tabakindustrie/

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